Fun Facts + Gehry + Biere

Fun Facts + Gehry + Biere

Weiter gehts, Kilometer runterlaufen solangs noch so warm is. Brillianter Sonnenschein und rauf aufs Empire State Building. Die Fotos von oben runter kennt ihr sicherlich alle, deshalb hab ich ganz im Sinne von Ted ein paar Fun facts für euch rausgesucht.

ESB Fun Fact 1:

Ihr seht unten den Bauzeitenplan des Gebäudes. Das ganze wurde in 13 Monaten aus dem Erdboden rausgerammt, hart oder? Ein Stockwerk pro Woche scheints.

ESB Fun Fact 2:

Das Empire State Building hatte seit einer Eröffnung 1931 viele bekannte Besucher, unter anderem war folgender 4-Beiner zu Gast.

 

ESB Fun Fact 3:

Das hier geht als Quiz raus. Der Gewinner kriegt einen Roten Bierbecher, 2. Einsender kriegt ein Bud Light.

 

– So, wenn ihr jetzt dachtet, das wär mein Architektur Geschwätz von heute…das kommt erst jetzt, und zwar für alle Gehry Fans da draussen. Gehry in New York = Flop.

Gehry 1

Hier das IAC Building in Chelsea: tut ein bisschen wie vom Winde verweht, orientiert sich mit den Außenwänden aber 1:1 an den Grundstücksgrenzen, was auf 2 Seiten 2 komplett gerade Wände zur Folge hat. Komische geklebte Glasfassade mit Aufdruck der sich Richtung Fenster auflöst, sieht an sich schon kacke genug aus, dann fährt aber noch ein Rollo dahinter runter oder es steht gar ein Schrank am Fenster. Dann die Details: die Glasscheiben natürlich mit Silikon eingefasst, is ja ok, aber dann gibts noch dort, wo normal ne anständige Pressleiste wär das gleiche Spiel: Silikon an Türen, am Boden, an den Ecken. Was würde der Man in the Box dazu sagen?

Gehry 2

Beekman Tower in der Spruce Street, nur ein paar Meter weg vom neuen One World Trade Center. Sieht auf den Bildern soweit immer ganz witzig aus, fast wie ein echter Gehry, man sollte aber nicht zu nahe rangehen. Im Grunde sind es einzelne Türme mit quadratischem Grundriss. Schaut mal genau auf die Ecken, die entlarven das Ganze. Was von Weitem nach freien Grundrissen aussieht sind in Wirklichkeit gewellte Fassadenelemente aus Aluminium, die Fenster an sich folgen den Wellen leider nicht und bieten die dunklen Schattenzonen.  Im Innenraum sind sie wohl immerhin als kleine Erker erlebbar und so quasi gerechtfertigt. In der Sockelzone befinden sich eine Schule und ein Krankenhaus, was sich in der Fassade durch roten Backstein äußert. Wellen sind garkeine mehr drin, stattdessen ne viertklassige Bauträgerfassade mit den miesesten Übergangsdetails zu der Alu Fassade überhaupt . Man glaubt echt man steht vor dem falschen Gebäude, WTF? Trotzdem einer der wenigen neuen Wolkenkratzern mit Charakter und weniger enttäuschend als andere Star Architekten in NY wie zum Beispiel Norman Foster oder Renzo Piano

Gehry in New York also unnötig. In Chicago und Toronto steht nochmal was, in Miami auch, aber um nen echten Gehry zu sehen muss man glaub ich in den Westen fahren.

– Architektur Geschwafel Ende

Ein bisschen interessanter dürften vielleicht die ersten Bier Erkenntnisse sein, grad was die Preise angeht:

Sixer Bier im Paki/Inder Laden: 12 $, Sixer Bud Light dort: 8$

Bier in den Bars von 1 $ (war aber auch Bud Light) bis 5 $ (Becks „Oktoberfest“ = malziges Starkbier, konnte ich trotz des gesalzenen Preises nicht runterwürgen). Bud Light ist bislang das Einzige, was irgendwie nach Bier schmeckt oder zumindest nach nem halben. Sonstige Plörre würde ich als Karamalz mit Alkohol verkaufen. Deshalb heute Becks. Ansonsten: Fraktion Südamerika, Australien, Deutschland (mit Ausnahmen) und Virginia völlig hinterher. Dafür die Portugiesen gut am Mittrinken.